Was man über Verlagerung wissen sollte... bevor man zu fragen anfängt.

Wenn das Verlagerungsobjekt ein Gerät oder eine Gerätegruppe ist, die keine strategische Grundlage für den Betrieb darstellt, ist die Aufgabe für eine qualifizierte Verlagerungsfirma normalerweise kein großes Problem, und auch die Organisationsplanung ist ziemlich einfach. Die Hauptrolle spielt wie immer die Erfahrung des Auftragnehmers (seiner eigenen Strukturen sowie externer Lieferanten) sowie seine eigenen Ausrüstungs- und Personalressourcen.

Abgesehen von kleinen Verlagerungen, die den Maschinenpark ergänzen, ist heutzutage die Produktionsverlagerungen, also die Verlagerung von Maschinen, Geräten, Produktionslinien und Technologien, ein selbstverständlicher Bestandteil von Investitionsprozessen, Optimierung und Effizienzverbesserung. Für globale Hersteller, die auf technologisch und ökonomisch unterschiedlichen Märkten tätig sind, ist sie eins der wichtigsten Elemente der Geschäftsmodellorganisation, das permanent in den Investitionsprozess eingebunden wurde. Allgemein, warum verlagert man Geräte, Produktionslinien und sogar ganze Fabriken? Es gibt viele individuelle Gründe, aber in letzter Zeit haben wir mehrere Haupttrends in diesem Bereich bemerkt:

  • Verlagerung im Verhältnis zur Produktnachfrage und zum Produktangebot auf dem Markt und zu den abgeleiteten Marktbedingungen - es betrifft vor allem globale Hersteller,
  • Konsolidierung von Produktionszentren - hier kann es viele Faktoren geben, jedoch herrscht  die Investitionskonsolidierung, meist kombiniert mit Produktoptimierung,
  • Umfassender Verkauf eines Marktprodukts - Know-how und Produktwissen.

Wenn man nicht über einzelne Geräte spricht, sondern über die Verlagerung von technologischen Gruppierungen oder ganzen Produktionsprozessen, stellt jeder dieser Fälle eine erhebliche organisatorische und ausführende Herausforderung für den Investor dar, und die richtige Vorbereitung auf den Verlagerungsprozess ist eins der bestimmenden Faktoren für den Erfolg des gesamten Unterfangens. Vor allem wenn die Aufgabe im Zuge der laufenden Produktion ausgeführt wird. Dann hat man viel mehr Herausforderungen als bei der Installation einer komplett neuen Technologie, weil dann auch die Zeit zählt. Man muss aber betonen, dass in Projekten, in denen die Ausführungszeit (oder in Wirklichkeit der Zeitpunkt des Neustarts der Produktion) von großer Bedeutung ist, sollte die Planung mit Beteiligung eines in ähnlichen Projekten erfahrenen Praktikers/Planers erfolgen. Die beste Lösung ist dafür Fachkräfte in der Verlagerungsbranche einzubeziehen und ihnen einen umfassenden Operationsplan oder seinen bestimmten Umfang zu erteilen.

Der erste Schritt der Verlagerung ist die sogenannte Voreinschätzung des Projekts, d.h. Einblick in den Umfang und die Größe der Aufgabe. Die nächsten Schritte, deren Reihenfolge und Wichtigkeit werden sich aus der Aufgabenauswertung ergeben. Es können sehr viele sein, jedes Projekt ist anders, aber am wichtigsten und die entscheidenden Faktoren sind:

a. geschätzte Ausführungszeit vs. Kundenerwartungen,
b. Gelände- und Logistikbedingungen an beiden Standorten (Demontage und Montage),
c. Stand der technischen Vorbereitung, insbesondere die Medienbasis des neuen Standorts,
d. Bewertung eines neuen oder, falls nicht vorhanden, Entwicklung eines Anordnungsplans/Layouts,
e. Maschinenspezifik der verlagerten Technologie/Branche,
f. Externe Verlagerungsdeterminanten, die während der Verlagerung durchgeführt werden müssen,
g. Vorberechnung und Vorbereitung des Aufgabenbudgets,
h. Auswahl des Auftragnehmers, wenn der Berater/Planer keinen eigenen hat,
i. Bestimmung eines gemeinsamen Implementierungsteams,
j. Verlagerungsplan (Umsetzung),
k. nach der Auswahl des Auftragnehmers
l. Was man vom Verlagerungsausführer noch erwarten sollte?

Ad.a. geschätzte Ausführungszeit vs. Kundenerwartungen
Der Plan für die Durchführung einer größeren Verlagerungsaufgabe sollte weit im Voraus entwickelt werden. Natürlich hängt es vom Aufgabenumfang ab, aber die meisten der führenden, vertrauenswürdigen Auftragnehmer strategischer Projekte benötigen eine Mindestzeitreserve von 12 Monaten. Man sollte daran denken, dass eine Menge von Faktoren die Ausführungszeit der Aufgabe beeinflussen können: Zugangsbedingungen, logistische Bedingungen des Gebiets, Produktionssicherheitszonen, Zugangsbedingungen, Arbeit an bestimmten Uhrzeiten, Ausführungsregeln der so genannten Sonderrisikoarbeiten, "heiklen" Arbeiten usw. Es ist wichtig, sie so früh wie möglich zusammen mit dem Auftragnehmer zu identifizieren. Man sollte daran denken, dass der Auftragnehmer, Bewehrter und Planer der Operation die Ressource von Werkzeugen hat, um die Verlagerung zu beschleunigen: Vorbereitungsarbeiten vor dem sogenannten "Maschinenbruch" (Produktionsstopp), Erhöhung der Ausführungsressourcen, Mehrschichtarbeit, Etappenausführung, Einsatz von Nicht-Standard-Ausrüstung usw.

Ad.b. Gelände- und Logistikbedingungen an beiden Standorten
Die Bewertung dieser Bedingungen ist ein wichtiger Organisations- und Berechnungsfaktor. Vorbereitung und Sicherung der sogenannten Verlagerungswege gehören in den meisten Fällen zum Aufgabenbereich des Auftragnehmers und stellen für ein erfahrenes Unternehmen kein Problem dar, aber der angetroffene Zustand hat eine erhebliche Auswirkung auf den Preis und die Ausführungszeit. Man sollte hier auf die physischen Möglichkeiten der Fahrwege achten - Breite, Höhe der Öffnungen in den Räumen, Robustheit des Bodens, Außengeländebedingungen usw.
 
Ad.c. Stand der technischen Vorbereitung des neuen Standorts
Geräteverbindung mit dem sog. Strom- oder Prozessmedien kann eine große Bandbreite des gesamten Projekts sein. Zum Beispiel sollten die für den Einsatz geplanten Anlagen gründlich auf die Anforderungen des neuen Maschinenparks überprüft werden. Keine Kompromisse. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die neu gebauten Medieninstallationen nicht nur die Betriebssicherheit bestimmen, sondern auch die Möglichkeit des Ausbaus und einer einfachen Wartung darstellen. In beiden Fällen sollten Sicherheits- und Kommunikationsbedingungen, aktuelle Standards und rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Wenn die Medien z. B. vom Developer bereits vorbereitet wurden, sollte ihr Zustand in Bezug auf Entfernung, Typ und übernommenen Standard zum endgültigen Gerätestandortlayout bezogen werden - zu große Unterschiede bedeuten einen zusätzlichen Kostenfaktor für den Verlagerungsausführer. Wenn es keine vorbereiteten Installationen gibt, lohnt es sich, diese während der gesamten Verlagerung dem Auftragnehmer zu erteilen. Dies vermeidet Missverständnisse "am Zwischenpunkt" und  Missverständnisse, die sich aus der Verantwortungsteilung ergeben.
 
Ad.d. Bewertung eines neuen Anordnungsplans/Layouts
Der Plan einer neuen Anordnung von Geräten und Produktionsorganisation muss Infrastrukturbedingungen, logistische Organisation, Gerätegrößen und Bedingungen der technologischen Prozesse berücksichtigen. Die neue Planung bietet auch viele Optimierungsvorteile - durch die Erfahrungsnutzung der vorherigen Produktionsorganisation können wir sie "verbessern" - viele Verluste im Zusammenhang mit Prozesslogistik, Lagerorten usw. beseitigen.

Ad.e. Standort- und Maschinenspezifik der verlagerten Technologie/Branche
Der Markt der Verlagerungsanbieter sind heute kleine, mittelständische Unternehmen und solche, für die selbst ein sehr großer Aufgabenbereich keine Barriere darstellt. Bei der Auswahl eines Auftragnehmers lohnt es sich, nicht nur das wirtschaftliche, technische und organisatorische Potenzial, sondern auch die einzigartige Erfahrung an einem bestimmten Standort zu bewerten - anders wird eine Fabrik unter asiatischen Bedingungen und anders in Europa installiert. Das zweite wichtige Element ist die Erfahrung in einer bestimmten Branche. Ein Portfolio an Ausführungen für die Schlosser- oder Hüttenindustrie garantiert keinen Erfolg bei Aufgaben für die Pharma- oder Luftfahrtindustrie. Natürlich ist der Gerätetransfer selbst ein sehr ähnlicher Prozess, aber der Vorbereitungs-, Schutz- und Inbetriebnahme Prozess, Abnahme und Freigabe für die Produktion - definitiv anders.

Ad.f. Externe Verlagerungsdeterminanten
Die Verlagerung ist oft eine organisatorische, strukturelle Revolution, vor allem aber eine vorübergehende Einstellung der Produktionsprozesse. Die Zeit ohne Produktion muss nicht unproduktiv sein. Für den Investor ist es eine Chance, die Mitarbeiter für Wartung, Reinigung, Lackierung, Reinigung oder Schutz der "alten" Fläche zu nutzen. Die Instandhaltungsarbeiter des Investors führen kleinere Reparaturen, Modernisierungen oder überfällige Servicearbeiten, Dokumentausfüllung usw. durch. Manchmal sind dies jedoch Tätigkeiten, die nicht im Kompetenzbereich des Investors liegen. Dann fällt es in den Bereich der Verlagerung. Darüber hinaus gibt es Bedingungen für eine Neuinbetriebnahme durch gesetzliche Vorschriften, u.a.: Anpassung der elektrischen Anlage an aktuelle Vorschriften, Prüfung (insbesondere) der Wirksamkeit des Schutzes gegen elektrischen Schlag (ein Protokoll muss erstellt werden), Anpassung der Geräte an die sog. Mindestanforderungen der Arbeitsschutzverordnung, Maschinenrichtlinien und Werkzeuganforderungen.

Ad.g. Vorberechnung und Vorbereitung des Aufgabenbudgets
Im Falle der Verlagerung von einzelnen Geräten oder kleinen Produktionsbereichen ist die Budgetberechnung des Auftrags für den Investor keine schwierige Aufgabe, wegen des kleinen Umfangs der geplanten Operation oder aus Durchführungserfahrung ähnlicher Aufgaben in der Vergangenheit - es ist gut hier, die vergleichende Methode zu verwenden. Eine viel größere Herausforderung wird die Vorbereitung des Budgets eines Großprojekts für eine umfassende Verlagerung des gesamten Betriebs sein. Die beste Lösung ist hier, Beratungsdienste zu nutzen oder eine Vorangebotsaktion durchzuführen. Ein von erfahrenen Spezialisten durchgeführtes Budgetprüfungsaudit ermöglicht das Projekt auf verschiedenen Ebene zu betrachten und minimiert das Risiko, das man das Budget "überschreitet".

Ad.h. Auswahl des richtigen Auftragnehmers
Das Beratungsunternehmen verfügt nicht immer über eine eigene Ausführungskraft, aber der Investor muss das Verlagerungsprojekt nicht immer mit seinem Autor durchführen. Nachdem der Vorbereitungsprozess abgeschlossen wurde, ist es wichtig, eine angemessene Anfrage in Hinsicht auf den Bereich und Gegenstand zu erstellen. Die Bewertung der Antworten also der Angebote sollte in erster Linie Folgendes umfassen: den Bereich, der im Grundpreis enthalten ist, den Ablauf der Durchführung in Etappen und eine Angabe der geschätzten Höhe und Art der zweckgebundenen Ressourcen (Ausrüstung und Personal). Man sollte im Hinblick auf die Implementierungsbedingungen auf die deklarierte Ausführungsdauer in Arbeitstagen, Zahlungsetappen und die Ausnahmen mit der Formel „nicht enthalten“ achten - hier gibt es oft Überraschungen, die geklärt werden müssen. Selbst der am besten entwickelte Plan kann nicht alles vorhersehen, wodurch das Angebot eine Bereitschaftserklärung für zusätzliche Arbeiten haben sollte, die nicht im Rahmen liegen, mit Erläuterung der Preishöhe und Abrechnungsmetode durch den Auftragnehmer.

Ad. i, j, k, l. Was passiert weiter nach der Auftragsnehmerwahl?
Die erste Zusammenarbeitsetappe mit dem Auftragnehmer besteht in der Durchführung eines Audits zur Erstellung eines detaillierten Zeitplans für die Projektdurchführung. Es ist auch ratsam, ein gemeinsames, beständiges Implementierungsteam zu bilden, dessen erste Aufgabe darin besteht, die Ergebnisse eines solchen Audits zu bewerten, die bestimmte und geprüfte Verlagerungsprozesse auf den Hauptplan der Projektdurchführung, den Produktionsplan, den Modernisierungsplan oder andere geplante zeitliche Anforderungen aufsetzt.

Was sollte man von einem Verlagerungsausführer noch erwarten? Hier sind einige wichtige Punkte für den Investor:

  • Die Vorbereitung am besten in Form einer Präsentation des "Verlagerungsplans" einschließlich Verantwortungsstruktur - Angabe von Personen, die für die einzelnen Prozesse auf beiden Seiten, den Zeitplan der Etappenausführung, die Dokumentenmuster und den Dokumentenumlauf, den Überwachungsplan des Anlagevermögens verantwortlich sind,
  • Die Erstellung einer Risikobewertungen und eines Backup-Plans,
  • Der Plan von Transportwegen und Zwischenlagern,
  • Die Versicherung - im allgemeinen Umfang Haftpflichtversicherung, aber mit einem Hinweis darauf, dass es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Verlagerung, Laden, Entladen und Installation von Maschinen handelt. (Ein zusätzliches Sicherheitswerkzeug kann eine Versicherung sein, die dem Projekt gewidmet ist und einen direkten Fluss von Kompensationsmitteln garantiert, wenn bei der Verlagerung auch Straßentransport besteht, ist auch eine Frachtversicherung erforderlich).
  • Die Zusammenarbeit bei der Festlegung der Gerätestandorte nach dem bereitgestellten Layout,
  • Die Art der Gerätekennzeichnung zu definieren.

Das Verlagerungsprojekt, insbesondere das mit der Verlagerung des gesamten technologischen Prozesses oder der Produktionseinstellung verbunden ist, erfordert vom Investor eine sehr gute Vorbereitung, sowohl organisatorisch als auch im Planungsbereich – es ist sicherlich eine schwierige Aufgabe. Dazu kommt noch der ganze Prozess des physischen Transports und des Neustarts. Und diese Aufgaben sollten von Profis durchgeführt werden. Daher sollte die Wahl des Auftragnehmers, außer dem Preis, als wesentliches Kriterium die Antwort auf die Frage haben: - Was sind ihre Erfahrungen? (Referenzen) und sind sie dazu in der Lage es durchzuführen? Dadurch können wir den Effekt der "unbeendeten Autobahn" und damit Verluste vermeiden.

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